ADAC Sommerreifentest gibt Orientierung beim Neukauf

Spätestens jetzt sollten Sommerreifen aufgezogen werden. Denn mit der angemessenen Bereifung ist man sicherer unterwegs und mit guten Sommerreifen kann auch Sprit gespart werden. Je früher Autofahrer also die Reifen wechseln, desto mehr entlasten sie Ihren Geldbeutel. Müssen neue Sommerreifen angeschafft werden, bietet der ADAC Sommerreifentest eine gute Orientierung und hilft somit bei der individuellen Produktauswahl.

Nach dem Reifenwechsel ist es auch notwendig die Winterreifen richtig einzulagern. Wer genug Platz zu Hause hat, kann die Räder einzeln auf trockenen Boden legen. Die gelagerten Reifen sollten weder großen Temperaturschwankungen noch Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Gerade die Sonne kann dem Reifen gefährlich werden, da die Kombination aus Sauerstoff und UV-Strahlung die Gummimischung spröde werden lässt. Aber auch ständige Feuchtigkeit tut dem Reifen nicht gut.

Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht, auf einem trockenen, nicht mit Öl oder Benzin verschmutzten Boden stehen. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um ein Viertel des Umfangs gedreht werden. Die felgenlosen Reifen an die Wand zu hängen, ist keine Lösung, da die Pneus Schaden nehmen können. Der ADAC empfiehlt den Luftdruck vor dem Lagern um 0,5 bar erhöhen.

Das Einlagern der Winterreifen ist auch eine gute Gelegenheit einen kleinen Check durchzuführen: Der Gesetzgeber fordert wenigstens 1,6 Millimeter Restprofil. Der ADAC empfiehlt jedoch, Winterreifen bereits bei einer Profiltiefe von vier Millimetern auszutauschen. Winterreifen sollten nicht älter als sechs Jahre sein. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke.

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